«Ich will nie wieder zurück!»

Nadir Mandioni gehört zu den allerersten Audi-e-tron-Fahrern in der Schweiz. Nach einem Jahr und rund 40’000 elektrischen Kilometern zieht er Zwischenbilanz: Das ist sein Erlebnisbericht mit dem Audi e-tron.

Wenn Nadir Mandioni erzählt, tut er das überlegt. Er wägt ab, wählt klare Worte, spricht ruhig, aber bestimmt, vielleicht, weil er lange als Eishockey-Schiedsrichter im Einsatz war. 

Wenn Mandioni aber ins Schwärmen gerät, dann so richtig – gerade, wenn er über seinen Audi e-tron spricht. «Die Effizienz und das Fahrgefühl des Autos sind toll, aber bei den Felgen habe ich mir dann doch die grösseren bestellt, 21 Zoll. Die sind nicht so aerodynamisch, und man verliert ein paar Kilometer Reichweite, aber sie sind einfach wunderschön», sagt Mandioni. «Audi-Lenker geniessen das Fahren. Wir schleichen nicht mit 90 km/h auf der Autobahn im Windschatten eines Lastwagens, um ein paar Kilometer mehr Reichweite herauszuholen.»

Nadir Mandioni vor seinem Audi e-tron. (Tom Lüthi)
Nadir Mandioni vor seinem Audi e-tron. (Tom Lüthi)

Nadir Mandioni ist 46 Jahre alt, zweifacher Familienvater, diplomierter Elektroingenieur, Geschäftsführer und Partner einer Gebäudetechnik-Planungsfirma. Und er gehörte zu den ersten Audi-e-tron-Fahrern in der Schweiz. Mittlerweile hat er ein Jahr Praxis-Erfahrung mit dem e-tron – und zieht Zwischenbilanz aus rund 40’000 elektrischen Kilometern.

«Mein Arbeitsweg ist überdurchschnittlich lang», sagt Mandioni. «Pro Tag lege ich mindestens 150 Kilometer zurück, manchmal 200. Dazu kommen die Wege für mein Hobby, das Eishockey, und die Ferien-Kilometer.»

Familie Mandioni: Nadir, Nicole, Vanessa und Alessio. (Tom Lüthi)
Familie Mandioni: Nadir, Nicole, Vanessa und Alessio. (Tom Lüthi)

Zuletzt an Auffahrt: Familie Mandioni hat den e-tron vollgepackt, fuhr von Winkel ZH nach Porto Ronco bei Ascona im Tessin. «Die Fahrt war perfekt», sagt Nadir Mandioni. «Audi hat das souverän gelöst: Man gibt auf dem grossen Display, in der myAudi App oder per Sprachbefehl das Navigationsziel ein und bekommt sofort eine Reichweitenprognose. Und eine Empfehlung, welche Ladestation man unterwegs nutzen könnte, falls die Energie nicht bis ans Ziel reichen würde.»

Auf dem Weg ins Tessin war es die Schnellladestation (HPC) an der Raststätte San Gottardo Sud, sagt der Familienvater. «In weniger als zehn Minuten konnte ich Energie für fast 100 zusätzliche Kilometer nachladen. Das hat perfekt geklappt. Am Ziel bei Ascona hatten wir in der Batterie immer noch über 150 Kilometer Reserve.»

Elektrisiert wurde Nadir Mandioni bereits 2013. «Ich habe den Autosalon in Genf besucht, man konnte kurze Probefahrten mit den Elektroautos eines US-Herstellers machen. Ich gab Gas, hörte nur ein Surren der Elektromotoren und das Pfeifen des Windes und wurde in den Sitz gedrückt», sagt er. «Die Faszination war sofort da. Und ich habe sie heute noch – am Steuer des e-tron.»

«Wenn ich ausnahmsweise einen Verbrenner fahre, erschrecke ich jedes Mal. Man spürt immer ein ‹Loch›, wenn man Gas gibt – es gibt eine Verzögerung, bis das Auto reagiert», sagt er. «Beim e-tron ist alles direkt. Du hast immer volles Drehmoment. Man ist verwöhnt von der Elektromobilität, es gibt keine Schaltung, man fühlt sich sicher, die Fahrt ist sehr angenehm – und aufregend, wenn man das will. Ich will nie wieder zurück.»

Der Kofferraum des Audi e-tron fasst 660 Liter. Weil vorne im Auto kein Verbrennungsmotor sitzt, befindet sich dort noch ein Extra-Staufach, etwa für die Ladekabel – «oder eine eisgekühlte Torte für das Picknick», sagt Mandioni und strahlt. (Tom Lüthi)
Der Kofferraum des Audi e-tron fasst 660 Liter. Weil vorne im Auto kein Verbrennungsmotor sitzt, befindet sich dort noch ein Extra-Staufach, etwa für die Ladekabel – «oder eine eisgekühlte Torte für das Picknick», sagt Mandioni und strahlt. (Tom Lüthi)

Am e-tron schätzt Nadir Mandioni den hohen Komfort und die cleveren Details. «Die Ruhe im Cockpit zum Beispiel», sagt er. Nicht nur wegen dem fehlenden Verbrenner-Lärm, auch wegen der Akustikverglasung. «Sogar ein schweres Gewitter hört man fast gar nicht. Wer klassische Musik mag, wird richtiggehend verwöhnt.»

Er lobt den Komfort für Fahrer, Beifahrer («weil die Batterie unten am Auto liegt, hat man viel Beinfreiheit und ein gutes Raumgefühl») und Passagiere auf dem Rücksitz: «Die Kinder haben ihre eigenen USB-Anschlüsse, sie können auf dem Rücksitz chatten und Spotify streamen. Und dank dem grossen Panorama-Glasschiebedach haben sie sogar Sicht auf den Himmel.»

«Fast wie im Flugzeug»

Als Lenker schätzt Mandioni auch die nützlichen Gadgets. «Dank dem Head-up-Display habe ich eine hervorragende Übersicht, man fühlt sich ein bisschen wie im Flugzeug. Und ich schätze die virtuellen Aussenspiegel sehr.» Sein Audi e-tron hat Kameras an den Seiten, welche die Sicht nach hinten auf Bildschirme in den Seitentüren übertragen. «Man hat keinen toten Winkel mehr.» Ausserdem sind die präzisen Kameras besser für die Windschlüpfrigkeit und damit den Energieverbrauch. «Und man hat mehr Komfort beim Parkieren», sagt Mandioni, «mit den virtuellen Aussenspiegeln ist das Auto 15 Zentimeter weniger breit.»

Mehr als ein Gadget ist die Antriebslösung, die den e-tron vorwärts bringt: das elektrische quattro-System. Dank den Elektromotoren kann die Antriebselektronik zehn- bis zwölfmal so schnell wie bei einem Verbrenner reagieren. «Im Schnee fährt sich der e-tron wie ein Ratrac», sagt Nadir Mandioni.

Optional kommt der e-tron mit zwei Lade-Anschlüssen: einer links, einer rechts.
Optional kommt der e-tron mit zwei Lade-Anschlüssen: einer links, einer rechts.

Ein weiteres cleveres Detail: Den Audi e-tron gibt es mit zwei Lade-Anschlüssen, einen für jede Seite. «Ich kenne kein anderes Fahrzeug, das so etwas bietet. Das ist nicht nur praktisch, sondern in engen Garagen fast Pflicht», sagt Mandioni. Er hat in seiner Garage daheim eine Ladestation: «Wer sich für Elektromobilität entscheidet, sollte eine haben. Man fährt am Morgen mit etwa 80 Prozent Batteriekapazität los und muss sich im Alltag keinen einzigen Gedanken um die Energie machen. Das ist wichtig für das Freiheits-Gefühl.»

Unterwegs gewinnt der e-tron beim Bremsen Energie zurück – auch hier kann man als Lenker die Strategie festlegen. «Mein Audi weiss zum Beispiel aufgrund der Navigationsdaten ganz genau, wenn ein Kreisel auf der Strecke liegt. Er rekuperiert und verzögert vor dem Kreisel automatisch, speist damit Strom in die Batterie ein.» Bis zu 300 Nm kann der e-tron rekuperieren und 220 kW Leistung in den Speicher zurückleiten – das entspricht 70 Prozent der Antriebsleistung.

Nachladen unterwegs ist nur bei längeren Fahrten nötig – eben etwa ins Tessin. Das Schnellladestationen-Netz wächst und wächst, in Europa gibt es schon über 250 Standorte. «Den Zugang hat Audi perfekt gelöst. Der e-tron lotst den Lenker zur Station, und dort braucht man nur das Kärtchen vom e-tron Charging Service, mit dem man sich bei allen Providern einloggen kann. Abgerechnet wird im Hintergrund ganz automatisch.»

Hängt der Audi e-tron am Schnellladestrecker, fliesst richtig viel Strom: Bis zu 150 kW Leistung. Elektroingenieur Mandioni ist immer wieder aufs Neue beeindruckt vom Ladeverhalten: «Die Ladekurve sieht aus wie ein Tafelberg. Sie steigt zu Beginn rasant an und bleibt sehr lange auf hohem Niveau. Andere Hersteller schaffen nur einen kurzen Peak. Die Audi-Ingenieure haben ganze Arbeit geleistet.»

Mit der Karte des e-tron Charging Service kann man fast überall Strom laden.
Mit der Karte des e-tron Charging Service kann man fast überall Strom laden.

Zum Auffahrts-Trip ins Tessin gehörte für Familie Mandioni auch ein Bootstrip auf dem Lago Maggiore. «Da ist mir wieder bewusst geworden, wie schön Elektromobilität ist», sagt Nadir Mandioni. «Wir haben den e-tron den ganzen Tag beim Hafen parkiert. Die Sonne schien, im Auto war es heiss. Aber weil ich schon vom Boot aus per myAudi App die Klimaanlage einschalten konnte, haben wir beim Einsteigen nichts mehr davon gemerkt: Innert wenigen Minuten war unser Auto vorklimatisiert. Das klappt immer – auch, wenn die Sonne bei 40 Grad brennt. Es war herrlich.»

e-tron Hotline

Seit November 2019 haben e-tron-Fahrer eine eigene Hotline: Unter einer 0800er-Nummer bekommen sie bei Fragen jederzeit Unterstützung – zu jeder Tageszeit an 365 Tagen im Jahr.

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