So winterfest ist E-Mobilität

Batterien fühlen sich bei Minusgraden nicht immer wohl. Elektroautos macht das allerdings so gut wie nichts aus: Sie lösen das Problem mit Hightech.

Fast jeder von uns hat das schon erlebt: Morgens geht es mit den Liebsten auf die Skipiste. Die Sonne strahlt, der Schnee ist perfekt, unser Smartphone im Hosensack vollgeladen. Nach ein paar Stunden wollen wir die Szenerie mit dem Handy festhalten – doch hat die Kälte dem Akku ganz offenbar zugesetzt: Kurze Zeit später wird der Bildschirm dunkel. 

Was beim Smartphone passiert, ist ärgerlich, aber mit einfacher Chemie zu erklären: In Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch bei modernen Elektroautos wie dem Audi e-tron zum Einsatz kommen, wird die elektrische Ladung in einer Elektrolyt genannten Flüssigkeit zwischen den beiden Polen – Anode und Kathode – transportiert. Bei Kälte verlangsamt sich dieser Prozess, weil das Elektrolyt dickflüssiger wird und sich damit der sogenannte Innenwiderstand erhöht. Der Akku entlädt sich in der Folge deutlich schneller.

Der Audi e-tron kommt in der Kälte so gut zurecht, dass er in den vergangenen Jahren sogar am Weltwirtschaftsforum als VIP-Shuttle eingesetzt wurde. (Foto: Adrian Bretscher)

Doch dass ein Elektroauto wie unser Smartphone ganz abrupt Geist aufgibt, kann selbstverständlich nicht passieren. Die relativ kleinen Handyakku-Zellen verhindern mit vorsorglichem Abschalten eine sogenannte Tiefentladung, die den Akku nachhaltig schädigen kann. Bei rein elektrischen Autos wie dem Audi e-tron kommt hingegen ein ausgeklügeltes Thermomanagement zum Einsatz, welches mittels vier separater Kreisläufe den Akku immer auf der optimalen Betriebstemperatur hält. Umso kälter es allerdings wird, umso mehr Energie benötigt das System, um optimal zu arbeiten. 

Die Audi-Ingenieure konnten die Effizienz des e-tron mit zahlreichen technischen Finessen weiter steigern: So ist beim eleganten Audi e-tron und seinem coupéhaften Technikbruder Audi e-tron Sportback zum Beispiel serienmässig eine Wärmepumpe verbaut, welche die Abwärme der Hochvolt-Bauteile zum Aufheizen des Innenraums nutzt. Je nach Aussentemperatur erzielt der Audi e-tron damit im Winter im Vergleich Reichweitenvorteile von bis zu zehn Prozent.

Fühlt sich pudelwohl in der Kälte: Ein Audi e-tron im Davos-Einsatz. (Foto: AUDI)

Wie sich die Aussentemperatur auf die Reichweite des e-tron auswirkt, kann das im Reichweitenrechner von Audi auch ganz genau durchrechnen lassen. Neben Kälte oder Wärme (die Skala reicht von –5 bis +30 Grad Celsius) sieht man dort auch, welchen Einfluss Streckenart, Fahrstil und Felgengrösse haben.

Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos können auch ganz bewusst im Winter Strom sparen und Reichweite gewinnen, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten. Hier einige Tipps für E-Mobilisten, um sicher und weit durch die kalte Jahreszeit zu kommen:

  • Parkieren Sie, falls möglich, in einer Garage, um so ein extremes Auskühlen der Batterie zu vermeiden. Andernfalls muss viel Energie aufgewendet werden, um den Akku auf seine Betriebstemperatur zu bringen.
  • Nutzen Sie die Ladesteuerung über Audis Infotainmentsystem: Wenn das Fahrzeug über Nacht am Strom hängt und Sie dem System die geplante Abfahrtszeit mitteilen, kann so geladen werden, dass der Ladevorgang punktgenau abgeschlossen wird. So ist der Akku dann bereits vorgewärmt und besitzt mehr nutzbare Kapazität.
  • Nutzen Sie bei kalten Temperaturen vermehrt die Sitz- und Lenkradheizung, die nur einen Bruchteil der Energie des normalen Heizgebläses verbraucht und dennoch für ein behagliches Gefühl im Innenraum sorgt. So muss die Heizung nicht auf Hochtouren laufen, sondern kann auch ein paar Grad tiefer eingestellt werden. 
  • Nutzen Sie die Mehrzonen-Steuerung der Klimatisierungs-Automatik und heizen Sie nur jene Plätze im Auto, die besetzt sind. Zudem lohnt es sich, die Heizung auf Umluft zu stellen, womit der Innenraum deutlich schneller erwärmt wird. 
  • Fahren Sie im Winter bevorzugt im «Eco»-Fahrmodus. Das spart Energie und verhindert gleichzeitig auch ein Durchdrehen der Räder auf Eis und Schnee. 

Ein wichtiger Punkt fehlt aber noch – und hier kommt die kostenlose myAudi-App ins Spiel. Dieser Schlüssel zur digital vernetzten Welt von Audi bringt mehrere Vorteile: Zum einen können Echtzeitinformationen wie aktueller Ladezustand des Fahrzeugs, Reichweite, Servicetermine oder Warnmeldungen auf dem Smartphone abgerufen werden. Auch können Fahrten bequem in der App geplant und Ziele direkt ans Navigationssystem gesendet werden.

Mit der myAudi-App kann man nicht nur die Route vom Sofa aus planen, sondern auch den Audi e-tron vorheizen lassen – oder im Sommer abkühlen. (Foto: AUDI)

Im Winter besonders praktisch ist die Vorheizfunktion: Über die myAudi-App kann die Heizung des Fahrzeugs bequem vom Frühstückstisch aus gestartet werden – denn wer steigt schon gerne in ein eiskaltes Auto? Weiterer Vorteil: Hängt das Auto am Stromnetz, kommt die Heizenergie nicht aus der Antriebsbatterie, was zu mehr Reichweite führt.

Der Fahrt an Ihre Lieblings-Skidestination steht also auch in der kalten Jahreszeit nichts im Weg. Wenn Sie von Zürich aus etwa für einen Tagesausflug nach Davos ins Bündnerland fahren möchten, schaffen Sie dies in Ihrem Audi e-tron ohne Probleme mit nur einer Akkuladung. Denn von den 437 Kilometern Maximalreichweite im Audi e-tron 55 bleiben selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch alltagstaugliche 331 Überlandstrecken-Kilometer übrig. So haben Sie nach 148 Kilometern ins Schneeparadies Davos noch genug Restreichweite für die Rückfahrt.

Dank elektrischem quattro-Antrieb kommt der Audi e-tron im Schnee perfekt zurecht. (Foto: AUDI)

Bleiben Sie länger und brauchen das Auto auch in den Ferien, kann man natürlich selbst in den Bergen problemlos nachladen – immer häufiger auch direkt im Hotel. Geeignete Ladesäulen finden Audi-Kunden aber garantiert: Mit über 185’000 öffentlichen Ladepunkten in 16 europäischen Ländern bietet der e-tron Charging Service Zugang zu einem der grössten Ladenetzwerke in Europa – alle Ladevorgänge und Rechnungen sind dabei ganz übersichtlich in der myAudi-App einzusehen. Im Raum Davos zum Beispiel zeigt die Lade-Karte von Audi 23 Lademöglichkeiten an, darunter mehrere Schnellladepunkte mit bis zu 50 kW Ladeleistung.

Und selbst wenn Sie unterwegs «nachtanken», reicht schon eine kürzere Kaffeepause, um genügend Strom für die Weiterfahrt zu beziehen: Dank intelligentem Batteriemanagement lädt der Audi e-tron am Gleichstrom-Schnelllader mit einer Spitzenleistung von 150 kW in unter zehn Minuten Strom für rund 100 Kilometer. In nur 30 Minuten ist der leere Akku so wieder zu 80 Prozent gefüllt.

Allein in Davos gibt es 23 Lademöglichkeiten (Foto: Adrian Bretscher)

Doch wer will schon ans Laden denken, wenn mit dem Audi e-tron oder gar dem Audi e-tron S ein absolutes Hochleistungsfahrzeug in der Garage steht? Wie es Kunden von Audi gewohnt sind, ist damit schon der Weg hinauf in die Berge eines der Ziele der Winterferien: Im Spitzenmodell Audi e-tron S sorgen gleich drei Elektromotoren – einer an der Vorder-, zwei an der Hinterachse – für eine Systemleistung von über 500 PS und eine Beschleunigung auf 100 km/h in 4,5 Sekunden.

Die Technik ermöglicht zudem das elektronische sogenannte Torque Vectoring, bei dem Sensoren den Fahrzustand permanent überwachen und die Antriebskräfte innert Sekundenbruchteilen zwischen den einzelnen Rädern verteilen. Das wiederum sorgt nicht nur für atemberaubende Dynamik und enorm agiles Handling, sondern auch für beste Traktion und Sicherheit auf jedem Untergrund. So fangen die Ferien schon vor der Skipiste an!

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